ATA-Übereinkommen

Das ATA-Übereinkommen ist ein internationales Zollübereinkommen, das die Verwendung des Carnet ATA für die vorübergehende Einfuhr von Waren in verschiedene Länder regelt. ATA steht für Admission Temporaire/Temporary Admission und ist ein spezielles Zolldokument, das es Unternehmen ermöglicht, bestimmte Waren vorübergehend in ein anderes Land einzuführen, ohne dabei Zollabgaben zu entrichten oder umfangreiche Zollformalitäten durchlaufen zu müssen. Das Carnet ATA ist ein einheitliches Dokument, das von den Zollbehörden der beteiligten Länder anerkannt wird. Mit diesem Carnet können Unternehmen die vorübergehende Einfuhr von Waren für verschiedene Zwecke realisieren, wie beispielsweise für Messen, Ausstellungen, kulturelle Veranstaltungen, berufliche Ausrüstung, und ähnliches. Dabei müssen sie keine Zollabgaben oder Sicherheiten hinterlegen, solange die Waren das Land wieder verlassen, bevor das Carnet ATA abläuft. Das ATA-Übereinkommen wurde von der Welthandelsorganisation (WTO) und der Weltzollorganisation (WZO) entwickelt und wird von vielen Ländern auf der ganzen Welt angewendet. Es erleichtert den internationalen Handel und fördert wirtschaftliche Aktivitäten, indem es Unternehmen Zeit und Kosten erspart, die sonst für umfangreiche Zollformalitäten und Sicherheitsleistungen aufgebracht werden müssten. Das Carnet ATAvereinfacht somit den vorübergehenden Import und Export von Waren für kommerzielle und kulturelle Zwecke und erleichtert die Teilnahme an internationalen Veranstaltungen und Geschäftsaktivitäten.



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